Ergotherapeutisches Assessment (EA) – Verbesserung der Dokumentation, Diagnostik, Therapieplanung und Evaluation

Datum: 
18.03.2018
Zeit: 

10.00 - 17.45 Uhr

Anmeldeschluss: 
20.01.2018
Kurspreis: 
  • Mitglieder: 125,-- incl. Handbuch und Pausensnacks
  • Nichtmitglieder: 365,-- incl. Handbuch und Pausensnacks
  • Studierende Mitglieder: 105,-- incl. Handbuch und Pausensnacks
  • Studierende Nichtmitglieder: 125 ,-- incl. Handbuch und Pausensnacks
Ziel: 
  • Ziele, Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten des Instrumentes kennenlernen
  • Ausführliche Einarbeitung an konkreten Fallbeispielen mit dem Handbuch
  • Vorstellen des EDV-Programms ERGO-ASSESS

Die TeilnehmerInnen erhalten das komplette Material (außer Software ERGO-ASSESS) und die Befähigung zur Anwendung des EA in Ihrer Einrichtung. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Beschreibung: 

In der Erwachsenenrehabilitation ist das übersichtlich strukturierte EA ein Assessment für Alltagsaktivitäten o. deren Einschränkungen und dient der ergotherapeutischen Diagnostik, Therapieplanung, -dokumentation und -evaluation. Dazu wird zu Beginn und am Ende der Therapieserie die individuelle Situation des Klienten/der Klientin beurteilt. Es entsteht ein kompletter Bericht mit einem betätigungsorientierten Profil des Klienten/der Klientin, einschließlich eines kompletten Behandlungsverlaufs. Das EA kann einrichtungsübergreifend im der gesamten Rehabilitation angewendet werden. Ebenso ist eine unterschiedliche Beurteilung von zwei verschiedenen TherapeutInnen innerhalb einer Einrichtung möglich.

Inhalt: 

Im Bereich der Erwachsenenrehabilitation ist das EA ein Assessmentinstrument für Alltagsaktivitäten und dient der ergotherapeutischen Diagnostik, Therapieplanung, -dokumentation und -evaluation sowie der Informationsorganisation im Team. Es erfasst die Aktivitäten zur körperlichen Selbstversorgung, zur eigenständigen Lebensführung und zur Freizeitgestaltung, sowie arbeitsrelevante Basisaktivitäten und alltagsrelevante Folgen sen-somotorischer, neuropsychologischer und psychosozialer Funktionen. Dazu wird zu Beginn und am Ende der Therapieserie die individuelle Situation der KlienInnen beurteilt und in ein übersichtlich strukturiertes Formular übertragen. Dadurch entsteht ein kompletter Bericht mit einem betätigungsorientierten Profil des Klienten/der Klientin, einschließlich eines kompletten Behandlungsverlaufs. Zur Eigeneinschätzung und klientenzentrierten Zielsetzung besteht die Möglichkeit der Selbsteinschätzung durch den Klienten/die Klientin auf einem separaten Bogen.

Das EA wurde von ErgotherapeutInnen entwickelt und in mehreren wissenschaftlichen Studien auf seine Anwendbarkeit und seine Testgütekriterien untersucht. In diesen Untersuchungen hat sich das EA auch dann als zuverlässig erwiesen, wenn es von verschiedenen TherapeutInnen erstellt wird.

Das bedeutet, dass das Assessment auch von nachbehandelnden Einrichtungen fortgeführt werden kann. Ebenso ist eine unterschiedliche Erst- und Zweitbeurteilung von zwei verschiedenen TherapeutInnen innerhalb einer Einrichtung möglich, z. B. bei Krankheitsvertretung oder TherapeutInnenwechsel. Unterschiedliche TherapeutInnen können auch zum selben Erfassungszeitpunkt verschiedene Bereiche des EA beurteilen, z. B. erfassen ErgotherapeutInnen in der Abteilung Selbsthilfetraining die Aktivitäten zur körperlichen Selbstversorgung und Arbeitstherapeuten die arbeitsrelevanten Basisaktivitäten.

Das EA liefert Ihnen statistisch auswertbare Daten und ist im Qualitätsmanagement einsetzbar. Außerdem bietet es die Möglichkeit, die Betätigung, Teilhabeprozesse und Funktionen des KlientInnen nach der Klassifikation ICF zu codieren. Statistische Auswertung und ICF-Codierung werden mit dem EDV-Programm ERGO-ASSESS erleichtert.

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Geriatrie, Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie
CPD Punkte: 
8
Teilnehmeranzahl min: 
13
Teilnehmeranzahl max: 
20