Evidenzbasierung

Evidenzbasierte Ergotherapie gewinnt in der deutschsprachigen Ergotherapie immer mehr an Bedeutung. Diese Entwicklung prägt die Professionalisierung des Berufsstandes und bestärkt das ergotherapeutische Handeln in Bezug auf deren Wirksamkeit und Notwendigkeit.

Im „Joint Position Statement on Evidence-based Occupational Therapy“ definiert der Kanadische Verband der  Ergotherapeuten Evidenzbasierte Ergotherapie als die klientenzentrierte Ermöglichung von Betätigung. Sie berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse des Klienten, Studienergebnisse der systematischen Forschung sowie die klinische Erfahrung des Therapeuten/ der Therapeutin.

Für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten gilt es, eine Brücke zwischen praktischem Erfahrungswissen und dem wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit der Therapie zu schlagen. Unter anderem geht als darum, die Auswahl der Therapieverfahren für bestimmte Krankheitsbilder mit Studien und Behandlungsleitlinien zu untermauern. Für den Patienten bedeutet Evidenz basierte Praxis schlicht und ergreifend: ausgezeichnete Versorgung und hohe Qualität.

Nähere Informationen zum Evidenzbasierten Arbeiten für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten