Genusstraining in der Ergotherapie

Datum: 
23.08.2019 bis 24.08.2019
Zeit: 

23.8.2019: 10.00-17.30 Uhr I 24.8.2019: 9.00 – 15.30 Uhr

Anmeldeschluss: 
14.07.2019
Kurspreis: 
  • Mitglieder: FB 315,--/NP 360,-- (incl. Skriptum und  Pausensnacks)
  • Nichtmitglieder: FB 560,-- /NP 640,--(incl. Skriptum und Pausensnacks)
  • Studierende Mitglieder: FB 265,--/NP 315,-- (incl. Skriptum und  Pausensnacks)

FB = Frühbucherpreis
NP = Normalpreis
Frühbucherfrist:2.6.2018

Ziel: 

Die Teilnehmer*innen kennen die theoretischen Grundlagen und wissen wie Genusstraining wirkt. Sie können nach der Fortbildung das Genusstraining durchführen und erhalten dafür erforderliche Materialien und Umsetzungstipps.

Beschreibung: 

Genusstraining soll für die schönen Dinge im Alltag sensibilisieren und damit wohltuend ein Gegengewicht zu Krankheit, Stress und anderen Belastungen sein.         Neben Entspannungsübungen sind sinnesbezogene Aufgaben und moderierter Austausch zentrale Inhalte. Das Programm hat einen starken Alltags- und Biographiebezug. Unabhängig von der Diagnose spricht es gezielt die gesunden Anteile vieler Patient*innen an.  Patient*innen verlassen die Krankenrolle und erleben sich dadurch kompetenter. Auch die Therapeutin und der Therapeut profitiert davon, denn es handelt sich auch um eine Haltung oder Lebenseinstellung.

Inhalt: 

Ist es möglich im Rahmen einer Therapie aktives Genießen der "kleinen Dinge" des im Alltag zu erlernen? Bereits 1983 veröffentlichte der Psychologe Dr. Rainer Lutz, gemeinsam mit der Psychotherapeutin Eva Koppenhöfer das Therapieprogramm „Die kleine Schule des Genießens“ als halbstandardisierte verhaltenstherapeutisches Behandlungsprogramm. Als Genusstherapie oder -training ergänzt es heute immer öfter die etablierten psychiatrischen Behandlungsangebote.       

Um was geht es?

Bis zu acht Patient*innen nehmen an aufeinander aufbauenden ca. 90 minütigen Sitzungen teil. Neben eine Einführungs- und Abschlusssitzung orientieren sich die weiteren Sitzungen an den fünf Sinnen des Menschen. Der Sitzungsaufbau immer gleich. Nach einer Entspannungsübung folgen Wissenstransfer, Experimente und die Vorstellung einer „Hausaufgabe“ jedes einzelnen Teilnehmers. Das Programm hat einen starken Alltags- und Biographiebezug. Unabhängig von der Diagnose spricht es über die konkreten Sinneswahrnehmungen gezielt die gesunden Anteile vieler Patient*innen an. Patient*innen wechseln während der Sitzungen oft aus der Krankenrolle, sind aktiver, offener, zeigen bessere soziale Kompetenzen und weniger die krankheitsbedingten Symptome und Einschränkungen. Dieser hält oft auch nach der Sitzung an.

Das Therapieprogramm lässt sich aufgrund der Struktur und der Ressourcenorientierung sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich anbieten.

Inhalte

In der Fortbildung werden neben den theoretischen Grundlagen zum Therapieprogramm, alle 7 Einheiten mit den Teilnehmer*innen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Selbsterfahrung und der Theorie, bieten eine Grundlage um das Therapieprogramm selbst anzubieten. Auch die Teilnehmer*innen sollten dafür 5 persönliche Dinge zu den einzelnen Sinnen mitbringen.

Ergänzend werden die Erfahrungen in der praktischen Anwendung aus Sicht der Referent*innen und der Patient*innen berichtet.

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Gesundheitsförderung und Prävention, Psychiatrie
CPD Punkte: 
16
Anmerkungen: 
Wenn möglich, bringen Sie bitte zu jedem der folgenden Sinne etwas mit, was für Sie im Zusammenhang mit dem jeweiligen Sinn eine besondere Bedeutung hat: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten. Manchmal kann man etwas nicht mitbringen (z. B. zu groß, ein Lebewesen usw.). Vielleicht können Sie dann ein Foto mitbringen, oder sie überlegen sich eine Beschreibung dafür.
Teilnehmeranzahl min: 
10
Teilnehmeranzahl max: 
10