Übertragungsphänomene in der ergotherapeutischen Arbeit

Datum: 
29.06.2018 bis 30.06.2018
Zeit: 

29.6.2018: 11.00 - 18.00 Uhr I 30.6.2018: 9.00 - 17.00 Uhr

Anmeldeschluss: 
10.04.2018
Kurspreis: 
  • Mitglieder: 205,-- incl. Skriptum und Pausensnacks
  • Nichtmitglieder: 445,-- incl. Skriptum und Pausensnacks
  • Studierende Mitglieder: 175,-- incl. Skriptum und Pausensnacks
  • Studierende Nichtmitglieder: 205,-- incl. Skriptum und Pausensnacks
Ziel: 

Die TeilnehmerInnen verfügen über theoretisches Wissen über Übertragung– und Gegenübertragungsphänomene und die spezifische Form der traumatischen Übertragung

Die TeilnehmerInnen erkennen den Zusammenhang zwischen Bindung und Übertragung

Die TeilnehmerInnen wissen um Übertragungsinhalte und deren emotionale Auswirkung

Die TeilnehmerInnen haben Handlungsstrategien im Umgang mit Übertragungen und Gegenübertragungen

Die TeilnehmerInenn können die destruktive Kraft von Übertragungen in konstruktive ergotherapeutische Handlungsstrategien umwandeln

Die TeilnehmerInnen erkennen die Auswirkung von Übertragungen und Gegenübertragungen auf das Team und können als MitarbeiterinInnen/ als Leitung Strategien hierzu entwickeln.

Beschreibung: 

Plötzlich in der ergotherapeutischen Behandlung selbst überschwemmt von Gefühlen? Oder wir entwickeln eine Empathieverweigerung gegenüber unseren  KlientInnen? Das Team, sonst sehr einig, streitet sich über Kleinigkeiten? Übertragungen begegnen uns insbesondere im Psychiatriealltag. Neben theoretischen Grundlagen wird hier mit Selbsterfahrungen und Fallbesprechungen die Auswirkung von Übertragungen aufgezeigt, und wie wir diese wirkungsvoll in unsere Behandlung einsetzen können.

Inhalt: 

Übertragungen und Gegenübertragung kennzeichnen jede zwischenmenschliche Beziehung und finden auch in der ergotherapeutischen Beziehung zwischen TherapeutInnen und KlientinInnen statt. Wir werden schnell in unsere Arbeit verunsichert oder es führt zu einer bindungsverstrickten Kommunikation. Insbesondere in Bereichen, in denen eine intensive Beziehungsarbeit stattfindet, wie z.B. bei psychisch – funktionellen Behandlungsverfahren, ist es für den Erfolg der Behandlung entscheidend, dass die Reaktionen der einzelnen Mitglieder eines therapeutischen Teams auf die Übertragung der KlientinInnen erkannt und reflektiert werden. Eine spezifische Form der Übertragung ist die traumatische Übertragung. Im ergotherapeutischen Alltag gibt es häufig nicht genügend Raum Übertragung – und Gegenübertragungsphänomene als solche zu erkennen und gemeinsam mit unserem Klientel zu bearbeiten, sodass der eigentliche ergotherapeutische Auftrag wieder klar verfolgt werden kann.

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Psychiatrie
CPD Punkte: 
16
Teilnehmeranzahl min: 
12
Teilnehmeranzahl max: 
20