Update: Aktuelle Informationen betreffend Ergotherapie und SARS-CoV-2/COVID-2019

20. Januar 2021: Tagesaktuelle Informationen entnehmen Sie bitte dem Haupttext unter "mehr" bzw. dem Mitgliederbereich wo sie auch Antworten auf FAQs (häufig gestellte Fragen) finden.
Maßnahmen in Ihrem Bundesland: Regional können zusätzliche Maßnahmen gesetzt werden, die über die bundesweiten Maßnahmen hinausgehen. Diese regionalen Maßnahmen finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zu allen Informationen und Downloads im Mitgliederbereich.

20. Januar 2021: Hier können Sie unsere zweite Presseaussendung mit dem Titel "Alarmierende Erkenntnisse aus Deutschland! Es braucht sofort einen geregelten Zugang zur Corona-Schutzimpfung für selbstständige Ergotherapeut*innen" nachlesen!

20. Januar 2021: Im Mitgliederbereich finden Sie Informationen bzgl. kostenfreier Testungsmöglichkeiten in den Bundesländern beruhend auf der Recherche von MTD-Austria und den Antworten der zuständigen Personen (Informationsstand 15.01.2021).

19. Januar 2021: Im Mitgliederbereich können Sie tagesaktuelle Informationen zum Thema COVID-19-Schutzimpfung nachlesen!

19. Januar 2021:  Ergotherapie Austria, Physio Austria und der Verband der Diaetologen Österreichs machen heute in einer Presseaussendung auf den groben Missstand aufmerksam, dass schwangere Ergotherapeutinnen, Physiotherapeutinnen und Diätologinnen, die als Selbstständige freiberuflich arbeiten, von Politik und Entscheidungsträger*innen seit Monaten im Stich gelassen werden.

18. Januar 2021: Seit 16.01.2021 kann für den zehnten "Corona-Monat", also für den Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 15. Januar 2021, der Antrag auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds eingereicht werden. Hier gehts direkt zum Antragsformular.

15. Januar 2021: Hier können Sie unsere Presseaussendung zum Thema COVID-19-Schutzimpfungfür Ergotherapeut*innen nachlesen.

14. Januar 2021: Lesen Sie hier die neusten Informationen zum Thema Schutzimpfung für selbstständige Ergotherapeut*innen nach, wie beispielsweise die Antwort des BMSGPK auf unsere Anfrage vom 11. Januar.

11. Januar 2021: Ergotherapie Austria befasst sich seit Dezember intensiv mit dem Thema COVID-19-Schutzimpfung. Wir dürfen Ihnen versichern, dass wir uns der Relevanz der Thematik bewusst sind und die damit verbundenen Fragen, Unsicherheiten und Sorgen verstehen! 

Wir bekommen durch Kolleg*innen - sowohl im Angestellten- als auch selbstständigen Tätigkeitsbereich – mit, dass die Aufklärung, Information, Organisation und Durchführung der Schutzimpfung je nach Träger, Behörde und Bundesland stark variiert. Vereinzelt wurden Kolleg*innen (angestellt oder freiberuflich in einem Pflegewohnheim) bereits geimpft oder bekommen noch diese Woche ihre erste Schutzimpfung.

Unser Ansuchen an die zuständigen Personen im BMSGPK betreffend der Schutzimpfung von selbstständigen Ergotherapeut*innen können Sie, wie alle anderen offiziellen Informationen der Behörden und Ministerien, im Mitgliederbereich abrufen.

Sobald sich neue Erkenntnisse ergeben bzw. vom BMSGPK neue Informationen an uns übermittelt werden, werden wir umgehend über unsere Medien informieren.

05. Januar 2021: Das BMSGPK hat eine aktualisierte Version der Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe veröffentlicht. Wir haben für Sie die Veränderungen in dieser Version markiert.

23. Dezember 2020: Das BMSGPK hat gestern in einem Schreiben auf die Forderung der Berücksichtigung von schwangeren selbstständigen MTD-Berufsangehörigen geantwortet. Mitglieder können die Antwort hier nachlesen.

22. Dezember 2020: 

  • Das Dokument Handlungsempfehlung für eine Maskenpause für MTD-Berufe  steht für angestellte Kolleg*innen zum Download zur Verfügung. MTD-Austria kommt mit dieser Empfehlung der Aufgabe nach, die dem Dachverband von Ergotherapie Austria, in Absprache mit Physio Austria, übertragen wurde.
  • Letzte Woche wurden im zwei Gesetzesänderungen im Bundesrat behandelt, die auch Ergotherapeut*innen betreffen:
  1. Hier werden Sie zum Thema COVID-19 & Freistellung von schwangeren angestellten Ergotherapeutinnen weitergeleitet. In einem Schreiben vom 16. Dezember 2020 fordert MTD-Austria, dass auch freiberuflich tätig schwangere MTD-Berufsangehörige berücksichtigt werden müssen.
  2. Neues gibt es nach der Behandlung im Bundesrat auch zum Thema Durchführung von COVID-19 Testungen durch MTD-Berufe.

17. Dezember 2020: Die 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung tritt am 17. Dezember 2020 in Kraft. Die Regelungen aus der 2. SchuMaV sind übernommen worden, jedoch gibt es kleine Änderungen, die für manche Kolleg*innen in der Freiberuflichkeit und im angestellten Bereich relevant sein könnten:

 „Die neue Verordnung verstärkt neuerlich den Schutz vor Infektionen in Alten- und Pflegeheimen:

  •  Das Tragen von FFP2-Schutzmasken (bzw. gleich- oder höherwertig) ist für alle MitarbeiterInnen in Alten- und Pflegeheimen bei BewohnerInnenkontakt verbindlich vorgeschrieben (gilt ab dem 18. Dezember).
  •  Das Tragen von FFP2-Schutzmasken (bzw. gleich- oder höherwertig) und ein aktuelles negatives Covid-19-Testergebnis ist für alle BesucherInnen in Alten- und Pflegeheimen verbindlich.
  •  Es haben verbindliche Testungen für alle MitarbeiterInnen in Alten- und Pflegeheimen zweimal pro Woche stattzufinden (derzeit einmal).
  •  Die BetreiberInnen von Alten- und Pflegeheimen müssen für die BewohnerInnen zweimal pro Woche einen Test zur Verfügung stellen.

Quelle: Website des Sozialministeriums

Lesen Sie hier die ergänzende rechtlichen Begründung nach.

16. Dezember 2020: Ab heute kann für den neunten "Corona-Monat", also für den Zeitraum vom 16. November 2020 bis 15. Dezember 2020, der Antrag auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds eingereicht werden. Hier gehts direkt zum Antragsformular.

07. Dezember 2020, Aktualisierung am 14. Dezember 2020:

Die 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung tritt mit heute, 7.12.2020, in Kraft. Für Gesundheitsberufe gibt es keine wesentlichen Änderungen zur 1. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Gut zu wissen ist, dass wir wie gehabt unter Einsatz der erforderlichen Schutzmaterialien weiterarbeiten und auch unsere Patient*innen dürfen und sollen Gesundheitsdienstleitungen in Anspruch nehmen!
Die Durchführung von verordneten ergotherapeutische Gruppen ist nach wie vor nicht mit den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmenregelungen vereinbar, da der Kontakt zwischen den Personen mehr als 15 Minuten beträgt (= Zeit, ab der das hohe Infektionsrisiko beginnt) und weil Personen aus mehr als zwei Haushalten zusammentreffen würden.
Ergotherapeutische Angebote im Gesundheits- und Präventionsbereich können nicht in Gruppen, sondern lediglich im 1:1 Kontakt angeboten werden. Eine Ausnahme würde es darstellen, wenn mehrere Personen aus einem Haushalt teilnehmen würden (max. 5 Personen + Ergotherapeut*in).

Weiterhin gilt: Kontakte sollten vermieden werden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind und die grundsätzlichen Schutzmaßnahmen sind in jedem Fall einzuhalten.

 

30. November 2020: Neue Informationen zum Thema COVID-10 & Schwangerschaft im Angestelltensetting finden Sie hier im Mitgliederbereich.

Auf Initiative von Ergotherapie Austria und Physio Austria hat MTD-Austria die Relevanz einer Maskenpause für Gesundheitsberufe in einer Presseaussendung aufgegriffen. Hier kann die Presseaussendung Maskenpausen sind unter allen Umständen einzuhalten vom 26. November 2020 nachgelesen werden.

Am 25. November hat das BMSGPK unter Rechtliches (zu finden unter Erlässe) eine Aktualisierte Information über die Berufsrechte der Gesundheitsberufe im Zusammenhang mit COVID-19-Testungen veröffentlicht. Was das für Ergotherapeut*innen bedeutet können Mitglieder hier nachlesen.

20. November 2020: Wie in unserem Mitgliedernewsletter vom 18.11.20 schon erwähnt, gibt es für Vertragsergotherapeut*innen die Möglichkeit, sich bei der ÖGK eine Bestätigung über den Versorgungsauftrag ausstellen zu lassen, um so auch im niedergelassenen Bereich die Systemrelevanz als versorgungskritisches Gesundheitspersonal nachweisen zu können. Die Details dazu wurden uns nun von der ÖGK übermittelt. Finden Sie hier die dafür zuständigen Kontaktstellen.

20. November 2020: Die Presseaussendung von Ergotherapie Austria zur aktuellen Versorgungslage wurde heute unter Bezugnahme auf den Internationalen Tag der Kinderrechte veröffentlicht. Lesen Sie hier die Presseaussendung nach.

19. November 2020: Die Tatsache, dass Ergotherapeut*innen auch während dem Lockdown arbeiten wurde heute im Ö1 Morgenjournal und auf Ö3 aufgegriffen.

18. November 2020: Systemrelevanz als versorgungskritisches Gesundheitspersonal?
Nachdem wir am 11. November 2020 erneut unsere Anfrage betreffend der Systemrelevanz von Ergotherapeut*innen als versorgungskritisches Gesundheitspersonal an das BMSGPK übermittelt haben, haben wir folgende Antwort erhalten:
Das Ministerium kann in dieser Fragestellung keine Stellung beziehen und einzelne Berufsgruppen bewerten. Die Systemrelevanz als versorgungskritisches Gesundheitspersonal kann nur von dem*der Arbeitgeber*in bescheinigt werden. Für freiberufliche Ergotherapeut*innen mit Kassenvertrag stellen sowohl die ÖGK als auch die SVS im Rahmen des Versorgungsauftrags eine Bestätigung zur Verfügung. Das genaue Prozedere ist noch in Ausarbeitung, Sie werden sobald als möglich via Website über die Abwicklung informiert.

18. November 2020: Nachdem Physio Austria gestern mit der klaren Botschaft "Therapie ist weiterhin möglich" auf die aktuelle Versorgungssituation durch gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe hingewiesen hat, thematisierte heute MTD-Austria in einer Presseaussendung, dass die sieben medizinisch-technischen Dienste weiterhin arbeiten und die Bevölkerung versorgen. Die Presseaussendung von Ergotherapie Austria wird diesen Freitag, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, veröffentlicht.

17. November 2020:  Physio Austria hat in der heutigen Presseaussendung auf die aktuelle Versorgungssituation durch gesetzlich geregelte Gesundheitsberufe hingewiesen mit der klaren Botschaft: Therapie ist weiterhin möglich! Wir bedanken uns bei Physio Austria, die mit ihrer OTS Patient*innen, Klient*innen und Bezugspersonen ansprechen und Unsicherheiten entgegenwirken. Die wertvolle Botschaft wurde auch in einem ORF-Beitrag aufgegriffen.

16. November 2020: Was bedeutet die COVID-19 Notmaßnahmenverordnung für die Freiberuflichkeit und den angestellten Bereich?
Gleich vorneweg: Ergotherapeut*innen in freier Praxis dürfen und sollen weiterarbeiten! Glücklicherweise hat die Politik nach den Erfahrungen im Frühjahr diesmal gleich an die MTD-Berufe gedacht und explizit erwähnt, dass Ergotherapeut*innen, die ja Gesundheitsdienstleistungen anbieten, von den Beschränkungen durch die Notmaßnahmenverordnung ausgenommen sind! Wir können somit seit Beginn der Pandemie und auch weiterhin kontinuierliche Therapie anbieten und nach wie vor für unsere Patient*innen da sein!
Hier ist die Begründung für Mitglieder nachzulesen.

16. November 2020: Näheres zur Förderung aus dem Härtefallfonds
Für das achte Corona-Monat, also den Zeitraum von 16. Oktober bis 15. November, kann der Antrag auf Förderung aus dem Härtefallfonds eingereicht werden. Hier kommen sie direkt zum Antragsformular.

Weiterführende Informationen sowie FAQs finden sie auf der Homepage der Wirtschaftskammer.

Die für - von behördlichen Schließungen betroffenen - Unternehmen, angekündigten Lockdown-Umsatzersätze betreffen freiberufliche Ergotherapeut*innen nicht, da keine behördlichen Schließungen ergotherapeutischer Praxen vorgesehen sind. Sollten Sie jedoch selbst in Quarantäne müssen, beachten Sie die Möglichkeit der Kostentragung des Bundes ihres Verdienstentgangs nach dem Epidemiegesetz.
 

12. November 2020: Das Bundesministerium (BMSGPK) hat am 06.11.2020 eine Information bereitgestellt, auf die wir Sie hinweisen möchten:
Bei den Coronavirus-Fachinformationen ist im Kapitel Gesundheitsbereich ein pdf mit dem Titel PatientInneninformation – Woran erkenne ich COVID-19? zu finden. Das pdf steht frei zum Download zur Verfügung und kann zum Beispiel für einen Aushang in der Praxis verwendet werden oder eine hilfreiche Unterstützung bei der Aufklärung von Patient*innen sein.

12. November 2020: Im Mitgliederbereich haben wir bei den FAQ COVID-19 einen neuen Bereich angelegt, in dem aktuelle Themen rund um die Ergotherapie in der Freiberuflichkeit während des Lockdowns im November 2020 aufgearbeitet sind.

Sie finden Antworten zu folgenden Fragen:

  • Darf ich weiterhin als freiberuflich tätige Ergotherapeut*in Patient*innen in Alten- und Pflegeheimen betreuen?
  • Dürfen in einem Alten-, Pflege- oder Pensionist*innenheim eingemietete Ergotherapeut*innen auch weiterhin dort Ergotherapien durchführen?
  • Dürfen während des Lockdowns Patient*innen aus Risikogruppen ergotherapeutisch behandelt werden?
  • Dürfen während des Lockdowns Gruppen im Rahmen von verordneten Therapien stattfinden?
  • Dürfen während des Lockdowns Gruppen im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung angeboten werden?
  • Darf in der aktuellen Situation Ergotherapie im Rahmen von Gesundheitsförderung/Prävention (ohne ärztliche Verordnung, an Gesunden) durchgeführt werden oder ist ausschließlich mit Verordnung zu arbeiten?

11. November 2020: Arbeitnehmer*innen sowie Selbstständige haben laut Epidemiegesetz einen Anspruch auf Fortzahlung bzw. Entschädigung, wenn Sie aufgrund einer behördlichen Maßnahme Ihren Beruf nicht ausüben dürfen. Selbstständige Ergotherapeut*innen erfahren in diesem Artikel mehr über die Hintergründe, Voraussetzungen und die Antragstellung. Mitglieder können hier mehr nachlesen.

09. November 2020: Ergotherapeut*innen als versorgungskritisches Gesundheitspersonal in der Freiberuflichkeit

Bislang ist die Frage an das Bundesministerium, ob von dessen Seite Ergotherapeut*innen in der Freiberuflichkeit als „versorgungskritisches Gesundheitspersonal“ im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie eingestuft werden, noch nicht beantwortet. Am 27. Oktober haben wir Sie im Update über die juristischen Stellungnahme zum Thema informiert.

Wenn man nun z.B. als Ergotherapeut*in in einem Quarantänegebiet arbeitet oder per behördlichem Bescheid eine Verkehrsbeschränkung (z.B. über die Unterlassung der Beschäftigung, die häufigen Kontakt mit anderen Personen mit sich bringt) erhält, wäre die Einstufung als „versorgungskritisches Gesundheitspersonal“ notwendig, um weiterarbeiten zu können.

In der oben genannten juristischen Antwort wurde der Vorschlag gemacht, mit einem gültigen Kassenvertrag den bestehenden Versorgungsauftrag bei den zuständigen Behörden zu argumentieren, um weiterarbeiten zu können.

Wir haben deshalb bei den Kassen nachgefragt, daraus haben sich folgende Möglichkeiten ergeben:

SVS: Es ist möglich, sich den aufrechten Vertrag schriftlich bestätigen zu lassen. Senden Sie dazu bitte im Anlassfall ein Mail an Fr. Cornelia Frühwirth (cornelia.fruehwirthatsvs.at) und sie erhalten die Bestätigung.

BVAEB: Auf der Homepage der BVAEB ist öffentlich zugänglich das Vertragspartnerverzeichnis zu finden. Dies können Sie für das jeweilige Bundesland aufrufen und zur Vorlage bei den zuständigen Behörden verwenden. Es wurde uns zugesichert, dass das Verzeichnis laufend aktualisiert wird. Den aktuellen Stand finden Sie am Deckblatt.

5. November 2020: Gestern wurde vom Sozialministerium ein neues, aktualisiertes Dokument betreffend der Kontaktpersonennachverfolgung veröffentlicht unter Coronavirus-Fachinformationen mit der Vorbemerkung

Grundsätzlich gilt die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde; erforderlichenfalls ist Rücksprache mit der zuständigen Landessanitätsdirektion oder der AGES zu halten. Im vorliegenden Dokument ist lediglich von „Testungen“ die Rede. Für die jeweils gültige oder anzuwendende Testmethode siehe das regelmäßig aktualisierte Dokument „Österreichische Teststrategie SARS-CoV-2“.

Mitglieder können das aktuelle Dokument direkt hier abrufen.

03. November 2020: Das Sozialministerium hat gestern eine neue Information für Kontaktpersonen veröffentlicht. Sie finden die neue Fachinformation hier. Mitglieder können sie direkt hier nachlesen.
 

02. November 2020: Ergotherapeutische Praxen bleiben geöffnet!!!

Nach genauerer Überprüfung möchten wir eine gestern fehlerhaft kommunizierte Information in Bezug auf die aktuelle COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung berichtigen:

Der erwähnte §11 bezieht sich in (2) und (3) lediglich auf Kranken- und Kuranstalten. Allgemeingültige Vorgaben werden für sonstige Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden (worin ergotherapeutische Praxen enthalten sind) nicht für zweckmäßig erachtet. Es obliegt vielmehr dem Dienstleistungserbringer*innen, unter Bedachtnahme auf die konkreten Verhältnisse durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren. Das bedeutet, dass eine wöchentliche Testung für Ergotherapeut*innen im niedergelassenen Bereich NICHT rechtlich verpflichtend ist und Ergotherapeut*innen folglich keinen negativen Test 1 mal wöchtentlich vorzuweisen haben. Zur weiteren Klärung dieser Säule der Teststrategie in Bezug auf ergotherapeutische Praxen haben wir eine Anfrage ans BMSGPK gestellt. Wir informieren Sie weiterhin und entschuldigen uns für diesen Fehler.

Ergotherapie kann und soll weiterhin unter Einhaltung der notwendigen Vorkehrungen durchgeführt werden! Denn mit gezielt eingesetzten Maßnahmen schützen wir uns und unsere Patient*innen im höchsten Ausmaß und ermöglichen somit Therapie. Gesundheitsberufe waren seit Beginn der Pandemie nie von der Berufsausübung ausgeschlossen, auch mit der neuen Maßnahmenverordnung sind sie das nicht. Ergotherapie soll und darf weiterhin in allen Bereichen stattfinden, in denen wir auch bisher tätig waren. Gerade jetzt brauchen uns viele unserer Patient*innen umso mehr, damit sie die speziellen Herausforderungen des Corona-Alltags bewältigen können. Auch in Quarantänegebieten darf  - unter Einhaltung aller erforderlichen Maßnahmen - Ergotherapie stattfinden. Es sind weiterhin die bekannten Handlungsempfehlungen vom 29.04.2020 gültig.

02. November 2020: Am 22.10.2020 Haben wir die Österreichische Covid-19 Teststrategie des BMSGPK für Sie zusammengefasst. Ergotherapie Austria ist aktuell bemüht, spezifische Angaben über die Umsetzung der Teststrategie für niedergelassene Ergotherapeut*innen zu erhalten. Wir informieren Sie weiterhin!

31. Oktober 2020: Bezüglich der Anfrage, ob Gruppen durchgeführt werden können, haben wir folgende Antwort vom Krisenstab des Sozialministeriums bekommen:
„Obwohl der Text der Verordnung noch nicht abschließend feststeht, dürfen wir Ihnen aus heutiger Sicht mitteilen, dass die Personenhöchstzahl im geschlossenen Raum auf sechs Personen herabgesetzt und die MNS-Pflicht in diesem Zusammenhang beibehalten wird.“ Dies ist bis dato die letztgültige Antwort zum Thema.

27. Oktober 2020: Wir haben den beratenden Rechtsanwalt des Berufsverbandes, Mag. Dr. Gepart, um eine juristische Klärung der rechtlichen Konsequenzen von behördlichen Bescheiden im Zusammenhang mit COVID-19 in Bezug auf ergotherapeutische Praxen gebeten. Dies betrifft zum Beispiel Absonderungsbescheid, Quarantänebescheid oder Verkehrsbeschränkung. Außerdem erging an ihn die Fragestellung, ob Ergotherapeut*innen zum versorgungskritischen Gesundheitspersonal gezählt werden können. Wir möchten Ihnen die ausführliche Antwort hiermit zu Ihrer Information zur Verfügung stellen.
Im Brief wird auf folgende Dokumente des BMSGPK Bezug genommen:

Damit sind die Fragestellungen jedoch noch nicht restlos geklärt. Wir warten weiterhin auf die Beantwortung unseres Ansuchens vom 13.10.2020 an das Sozialministerium, ob von dessen Seite Ergotherapeut*innen als versorgungskritisches Gesundheitspersonal eingestuft werden.
Auch bei den Bundeskassen haben wir nachgefragt, inwiefern die Ausstellung einer Bestätigung eines zu erfüllenden Versorgungsauftrages an Kassen- und Pooltherapeut*innen erfolgen könnte. Dieser Beleg könnte, laut Anregung von Mag. Dr. Gepart, als Grundlage für die Begründung gegenüber der Behörde dienen, zum versorgungskritischen Gesundheitspersonal zu zählen.
Wir informieren Sie über die weiteren Entwicklungen!

22. Oktober 2020: Wie am 14.10. mitgeteilt, haben wir die Version zur österreichischen Teststrategie des BMSGPK vom 13.10. geprüft. Wir möchten die darin enthaltenen Informationen in diesem Artikel für Sie zusammenfassen.
Desweiteren finden Sie hier eine neue Fachinformation vom BMSGPK mit Empfehlungen für die hausärztliche Primärversorgung während der Pandemie zum Schutz von Patient*innen und Gesundheitspersonal.

20. Oktober 2020:  Für das siebte "Corona-Monat" , also den Zeitraum von 16. September bis 15. Oktober 2020, kann der Antrag auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds eingereicht werden. Hier kommen Sie direkt zum Antragsformular.

19. Oktober 2020: Die Handlungsempfehlungen für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe von April werden zur Zeit überarbeitet – wir informieren umgehend, wenn die aktualisierte Version zur Verfügung steht. Bis dahin gelten weiterhin die bekannten Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

15. Oktober 2020: Information an alle Dienstgeber*innen unter den selbständigen Ergotherapeut*innen zur Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen bei der ÖGK

Im Rahmen der Corona-Hilfsmaßnahmen wurden auch Stundungen von fälligen Sozialversicherungsbeiträgen, die Sie für Ihre Mitarbeiter*innen monatlich berechnen (lassen) und an die ÖGK abführen, ermöglicht. Die Stundung dieser Beiträge wird bis maximal März 2021 gewährt.

Wenn Sie von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht haben oder machen möchten, müssen Sie einiges bedenken:

  • Der gestundete Betrag ist zu einem späteren Zeitpunkt als Einmalzahlung oder in Raten zu begleichen - er ist lediglich „gestundet“. Ergreifen Sie diese Maßnahme also nur im echten Bedarfsfall!
  • Diese Beiträge fehlen im Falle einer Stundung auch als Betriebsausgaben im laufenden Jahr, da die Entrichtung im folgenden Jahr auch zu einer Verschiebung der steuerlichen Absetzung führt. Diese fehlenden Betriebsausgaben können als unangenehme Überraschung zu einer erheblichen und nicht vorhergesehenen Einkommensteuerbelastung führen.
  • Nach Auslaufen der Beitragsstundung muss, sofern davor ein Abbuchungs-Auftrag vorlag, dieser erneuert werden

Ergotherapie Austria empfiehlt allen Dienstgeber*innen, in diesem Zusammenhang eine*n Steuerberater*in Ihres Vertrauens hinzuzuziehen!

 
14. Oktober 2020: Ergotherapie Austria ersucht in einem Ansuchen, das gestern an die zuständigen Personen übermittelt wurde, um  eine eindeutige Stellungnahme, ob das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Ergotherapeut*innen als versorgungskritisches Gesundheitspersonal sieht. Das Ansuchen können Mitglieder hier nachlesen.
 
Bitte beachten Sie, dass die Teststrategie von 12. Oktober bereits überholt ist und die neue Version von 13. Oktober nunmehr zur Anwendung kommt. Auch hier gilt: Derzeit wird das Dokument von uns bearbeitet & bei Bedarf werden wir nochmal nachfragen beim BMSGPK, was die erwähnten Screeningprogramme für niedergelassene Ergotherapeut*innen konkret bedeuten.
 
13. Oktober 2020: Gestern hat das Sozialministerium die aktuelle Teststrategie veröffentlicht. Derzeit wird das Dokument von uns bearbeitet & bei Bedarf werden wir nochmal nachfragen beim BMSGPK, was die erwähnten Screeningprogramme für niedergelassene Ergotherapeut*innen konkret bedeuten.
 
Wie letzte Woche berichtet haben wir uns an die Landesgesundheitsbehörden der Bundesländer gewandt mit der Bitte um Information zu den bundeslandspezifischen Maßnahmen im Rahmen der COVID-19 Pandemie, die selbstständig tätige Ergotherapeut*innen betreffen. Wir haben von fünf Behörden folgende Antwort erhalten: Es gibt keine bundeslandspezifischen Maßnahmen in Niederösterreich, Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol, Salzburg und dem Erachten der Behörden nach ist nach wie vor die Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe vom 29. April 20200 zu beachten, da diese noch abrufbar ist.
 
Aktuelle zusätzliche Maßnahmen aus der Steiermark, wie eine Corona-Ampel für Pflegeheime und Tageszentren können Sie hier nachlesen. Prinzipiell finden Sie hier Informationen über zusätzliche Maßnahmen, die regional gesetzt werden.
 

7. Oktober 2020: Härtefall-Fonds: Der Förderzeitraum wurde verdoppelt!
Bisher war eine Förderung aus dem Härtefall-Fonds für bis zu sechs Monate möglich, die aus dem Zeitraum von Mitte März bis Mitte Dezember 2020 ausgewählt werden konnten. Die Wirtschaftskammer hat erreicht, dass nun für doppelt so viele Monate Unterstützung gewährleistet wird. Die Bundesregierung hat am 7. Oktober 2020 diese Unterstützungsmaßnahme zur Abfederung der wirtschaftlichen Schäden durch Covid-19 fixiert. Es kann für bis zu 12 Monate aus dem Zeitraum Mitte März 2020 bis Mitte März 2021 Unterstützung beantragt werden.

Wir haben uns heute mit einem Ansuchen an die Landesgesundheitsbehörden der Bundesländer gewandt mit der Bitte um Information zu den bundeslandspezifischen Maßnahmen im Rahmen der COVID-19 Pandemie, die selbstständig tätige Ergotherapeut*innen betreffen. Das Ansuchen können Sie im Mitgliederbereich nachlesen.

5. Oktober 2020:

  • Wir haben letzte Woche beim BMSGPK bezüglich der Aktualität der Handlungsempfehlung für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe vom 29. April 2020 nachgefragt. Sobald wir Antwort erhalten, werden Sie hier im Update-Bereich darüber informiert!

30. September 2020: Ergotherapie Austria hat heute unter dem Titel "SARS-CoV-2/COVID-19: Mitgliederinformation für Herbst 2020" neue Informationen veröffentlicht. Diese finden Sie wie gewohnt im Mitgliederbereich und hier.

Die Corona-Kurzarbeit lll kann ab 1. Oktober 2020 für maximal sechs Monate in Anspruch genommen werden. Die  wichtigsten Punkte können Sie hier nachlesen.

COVID-19-Maßnahmenverordnung – was ist derzeit relevant für Ergotherapeut*innen?

  • COVID-19-Maßnahmenverordnung, Fassung vom 18.09.2020 (in Kraft seit 21.09.2020): Grundlage für unser COVID-19 Schutzkonzept bei allen Präsenzfortbildungen
  • Alle Fassungen der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen werden (COVID-19-Maßnahmenverordnung – COVID-19-MV) können Sie hier nachlesen.
  • Wir werden hier weiterhin nur die Verordnungen anführen, in denen relevante Aspekte für unsere Berufsgruppe bzw. Berufsausübung enthalten sind.

Neue Fachinformationen des BMSGPK:

28. September 2020: Das BMSGPK hat am 15.09.2020 und am 23.09.2020 in den FAQ Informationen überarbeitet:

„Ein MNS muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Vorbeiströmen von Luft an den Seiten zu minimieren.. Durch das Tragen eines MNS kann die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden. Visiere dagegen könnten i.d.R. maximal die direkt auf die Scheibe auftretenden Tröpfchen auffangen. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass die Rückhaltewirkung von Visieren auf ausgestoßene respiratorische Flüssigkeitspartikel deutlich schlechter ist. Daher ist die Verwendung von Visieren und Kinnschutz nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Wissenschaft nicht gleich gut wie ein normaler MNS aus Stoff, der eng anliegt.

Laut Covid-19-Maßnahmenverordnung ist jede Schutzvorrichtung erlaubt, die den Mund- und Nasenbereich abdeckt. Basierend auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen empfehlen wir allerdings, einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz statt eines Visiers oder eines Kinnschutzes zu tragen.

Der Einsatz von Visieren als Teil der persönlichen Schutzausrüstung in Verbindung mit Atemschutzmasken, insbesondere bei aerosolproduzierenden Tätigkeiten, in Einrichtungen des Gesundheitswesens ist unumstritten.“ (23.09.2020, 18:30 Uhr)

"MNS: Dienen dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und sollen im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. MNS wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz: Wird im Gesundheitswesen verwendet und soll die Mitmenschen vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten abgibt, schützen. Es handelt sich um ein Medizinprodukt welches der Medizinproduktgesetzgebung unterliegt und definierten Qualitätsanforderungen zu entsprechen hat. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz darf nur mit einem CE-Kennzeichen in Verkehr gebracht werden.

Partikelfiltrierende Halbmasken: Es handelt sich um sogenannte persönliche Schutzausrüstung, die dem Träger vor Umwelteinflüssen (Schadstoffen) schützen soll. Wird im Gesundheitswesen und in Industrie- und Gewerbebetrieben genutzt. Für das Inverkehrbringen von persönlicher Schutzausrüstung gibt es in Europa gemeinschaftsrechtliche Vorschriften, die zu beachten sind. Es gibt je nach Anforderungsprofil FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken, die sich in ihrer Schutzwirkung unterscheiden. Partikelfiltrierende Halbmasken werden sowohl mit als auch ohne Ausatemventil in Verkehr gebracht. Aufgrund der möglichen Engpässen in der Verfügbarkeit von FFP2- und FFP3-Masken sollten diese derzeit Personengruppen vorbehalten sein, die tatsächlich mit COVID-19-Infizierten zu tun haben (insbesondere Gesundheitsberufe)."

(15.09.2020, 11:30 Uhr)

Aus unserer Sicht bedeuten diese Empfehlungen, dass in ergotherapeutischen Praxen im Umgang mit Patient*innen ein zertifiziertes Produkt zu verwenden ist. Wir haben eine Anfrage an das BMSGPK gerichtet und werden informieren, sobald wir eine Antwort erhalten. In der Zwischenzeit empfehlen wir die Handhabe so, wie in den FAQ formuliert.

Auf Anfrage versendet der Verband gerne Schutzausrüstung, wie Schutzoveralls, Schutzbrillen und Mund-Nasen-Schutz. Zu bezahlen sind lediglich die Portokosten. Auch einige wenige kontaktlose Fieberthermometer können weiterhin um den Preis von 54,00 € plus Portokosten erworben werden.Bei Interesse schreiben Sie ein E-Mail an officeatergotherapie.at

22. September 2020: Nachdem Ergotherapie Austria, physioaustria, logopädieaustria und der Verband der Diaetologen Österreichs im April eine Anfrage betreffend COVID-19 Testungen für Gesundheitsberufre im extramuralen Bereich gestellt hatte, ist gestern die Anfragebeantwortung eingetroffen. Hier können Sie die Antwort des BMSGPK nachlesen. Das weitere Vorgehen wird auf MTD-Ebene besprochen.
 
21. September 2020: Mitglieder finden hier eine Liste mit relevanten Kontaktstellen in den Bundesländern im Zusammenhang mit COVID-19 Testungen.
 
Härtefall-Fonds: Für das sechste "Corona-Monat", also den Betrachtungszeitraum von 16. August bis 15. September 2020, kann seit dem 16. September Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds beantragt werden.

14. September 2020: Wir haben bei der ÖGK nachgefragt: Die Aussetzung der Bewilligungspflicht gilt weiterhin.
Derzeit wird auf Grund der steigenden Fallzahlen noch abgewartet und die Situation beobachtet, vorläufig bleibt die Bewilligungspflicht bis auf Widerruf ausgesetzt.
 
Achtung: Behandlungspläne sind wie gehabt dennoch zu schreiben, sie können nachgefordert werden!
 
Vertragstherapeut*innen legen diese bitte bei der Patientendokumentation ab, Wahltherapeut*innen geben diese dem*der Patient*in mit der Honorarnote zur Beantragung der teilweisen Kostenrefundierung mit!
 
Wir sind in enger Abstimmung mit den Kassen und informieren Sie umgehend, wenn die Bewilligungspflicht wieder eingeführt wird!
 
24. August 2020: Die AGES beantwortet die häufigsten Fragen zum SARS-CoV-2 Erreger in kurzen Videobotschaften, die letzte Aktualisierung der FAQ fand heute statt. Die Links zu den einzelnen Fragen können auch einzeln geteilt werden. 
 
Härtefall-Fonds: Für das fünfte "Corona-Monat", also den Betrachtungszeitraum von 16. 7 - 15. 8. 2020, kann seit dem 16. August Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds beantragt werden. 
 
18. August 2020: Das BMSGPK hat unter Coronavirus - Fachinformationen eine Liste veröffentlicht, die die fachhärztlich geführten humanmedizinischen Labore, die schon SARS-CoV-2 testen, vorstellt. Die Laborliste finden Sie hier direkt zum Download.
Hier können Sie eine neue ergotherapeutische Broschüre zum Thema "Die neue Normalität" über den Umgang mit dem neuen Alltag während der COVID-19 Pandemie im Mitgliederbereich downloaden. Nicht-Mitglieder finden den Leitfaden am Ende des Beitrages zum Download.

30. Juli 2020: Investitionsprämie für Gesundheitsberufe
Die beratende Steuerkanzlei (Leonhart&Leonhart) des Berufsverbandes hat in einem Schreiben über eine geplante Fördermaßnahme der Bundesregierung informiert: die COVID-19 Investitionsprämie. Mit dieser soll ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden. Lesen Sie hier die Eckpunkte der Regierungsvorlage zum Investitionsprämiengesetz.

23. Juli 2020: Neue Steuernummer ab Juli 2020: Es wird in Zukunft ein einheitliches Finanzamt für ganz Österreich geben. Im Zuge dessen wird es keine örtliche Zuständigkeit mehr geben und es werden „unveränderliche Steuernummern“ vergeben.

Die aktuelle Neuregelung im Corona-Härtefallfonds, Phase 2: Am 03.06.2020 wurde die neue Richtlinie veröffentlicht. Ergotherapeut*innen als Neue Selbständige sind antragsberechtigt, die Betrachtungszeiträume wurden bis Mitte Dezember 2020 ausgedehnt. Dadurch können auch jene Personen beantragen, die in den ersten Zeiträumen noch Einnahmen aus Vormonaten bekommen haben. Lesen Sie des Weiteren auch zum Thema Fixkostenzuschuss und Comeback-Bonus.
Lesen Sie im Mitgliederbereich hier nach.

8. Juli 2020: Bitte beachten Sie die aktualisierten Informationen betreffend der Telemedizinischen Krankenbehandlung bei Patient*innen/Klient*innen der KFA! Die neuen Informationen finden Sie hier.
 
7. Juli 2020: Ergotherapie-Studierende der FH Kärnten haben eine Publikation zum Thema Covid-19-Krise und Physical Distancing aus ergotherapeutischer Perspektive veröffentlicht. Mehr Informatinen finden Sie hier, die Broschüre zum Download steht Ihnen hier zur Verfügung.
 
6. Juli 2020: Wir haben nachgefragt: Bei der BVAEB ist die Bewilligungspflicht für ergotherapeutische Behandlungen nach wie vor ausgesetzt. Des Weiteren sind Verordnungen weiterhin für 6 Monate ab Ausstellungsdatum gültig, unabhängig davon, ob elektronisch oder in Papierform eingereicht wurde und ob es sich um eine bewilligungspflichtige oder bewilligungsfreie Leistung handelt. Hier können Sie die Antwort nachlesen.
 
Die aktualisierte Version der Übersichtstabelle bzgl. Teletherapie und Bewilligung bei den Krankenkassen finden Sie ebenfalls hier im Mitgliederbereich.

24. Juni 2020:

  • Berufshaftpflicht & Teletherapie: Wir haben bei unserer Versicherung „Verskonzept“ für Sie nachgefragt, die Antwort können Mitglieder hier nachlesen.

ACHTUNG: Nicht mehr aktuell (8. Juli 2020): 23. Juni 2020: Lesen Sie hier das Schreiben nach, indem die KFA darüber informiert, dass die seit dem 27.3.2020 aufgrund der Corona-Pandemie gültigen Maßnahmen in Zusammenhang mit der telemedizinischen Krankenbehandlung mit Ende des Monats (30.06.2020) beendet sind.

22. Juni 2020: Was die SVS bzgl. der Gültigkeit von Zuweisungen während der Pandemie bestätigt hat, können Sie hier im Mitgliederbereich nachlesen.
 
16. Juni 2020: Ab heute ist die Einreichung auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds für das dritte "Corona-Monat" (von 16. Mai bis 15. Juni 2020) möglich. Hier geht's direkt zum Antragsformular.
 
15. Juni 2020: Die Antwort des Sozialministerius zu dienstrechtlichen Anweisungen in der Pandemie deckt sich mit der Antwort der Bundesarbeiterkammer, die im Mitgliederbereich nachgelesen werden können.
 
In der Juniausgabe des News-letters „Schwerpunkte und Netzwerke für Seltene Erkrankungen“ werden die ersten Ergebnisse einer Studie vom europäischen Dachverband für Seltene Erkrankungen EURORDIS vorgestellt. Eine der Angaben bezieht sich auf die Kontinuität von Therapien: „80% der Befragten gaben an, dass Termine für ihre begleitenden Therapien (wie zum Beispiel Physiotherapien, Ergotherapien, Schmerztherapien,..), die mitunter die einzigen Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Seltenen und/oder chronischen Erkrankungen darstellen, verschoben oder abgesagt wurden.“ Dieses Ergebnis stützt das Bestreben von Ergotherapie Austria, dass selbstständige Ergotherapeut*innen seit Ostern 2020 wieder für ihre Patient*innen/Klient*innen (unter Einhaltung der entsprechenden Handlungsempfehlungen) zur Verfügung stehen sollten.    
 
10. Juni 2020: In der Berufspolitikbeilage der aktuellen Fachzeitschrift wurde die COVID-19-Pandemie als Schwerpunkt-Thema aufgegriffen. Hier können Sie die digitale Form der Beilage lesen bzw. downloaden.
 
Die Antwort der Bundesarbeiterkammer auf unser Ansuchen um Stellungnahme zu dienstrechtlichen Anweisungen in der Pandemie vom 12. Mai 2020 können Sie jetzt im Mitgliederbereich nachlesen. 
 
9. Juni 2020: Die überarbeitete Richtlinie für den Härtefall-Fonds ist seit 3. Juni 2020 veröffentlicht. Neu ist u.a. die Anhebung der Mindestförderung auf 500 Euro, ein Comeback-Bonus und die Verdoppelung der förderbaren Monate von 3 auf 6. Für bereits abgerechnete Förderfälle erfolgt die Aufrundung auf den neuen Mindestförderbetrag und die Auszahlung des Comeback-Bonus automatisch. 
Ab 16. Juni ist die Einreichung auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds für das dritte "Corona-Monat" (von 16. Mai bis 15. Juni) möglich. Mehr dazu hier.

26. Mai 2020: Neue Informationen betreffend der Gültigkeitsdauer von Verordnungen für Ergotherapie bei Versicherten der ÖGK während der Pandemie und  betreffend  Abrechnung von Verordnungen mit der ÖGK während der Pandemie finden Sie auf der Startseite und im Mitgliederbereich.

19. Mai 2020: Ergotherapie Austria hat die Handlungsempfehlungen für selbstständige Ergotherapeut*innen entsprechend dem aktuellen Informationsstand aktualisiert. Sie finden das Dokument in der Rubrik COVID-19 im Mitgliederbereich.
 
18. Mai 2020: 
  • Fragen und Antworten zu Gesundheit, Pflege, Gesundheitsberufe etc. finden Sie in den FAQ: Gesundheit und Pflege des Sozialministeriums
  • Härtefall-Fonds: seit 16. Mai 2020 ist die Einreichung auf Förderung  für das zweite „Corona-Monat“ (von 16. April bis 15. Mai 2020) möglich. Mehr Informationen hier.
  • Ergotherapie Austria hat sich, auch im Namen von Physio Austria, mit einem Schreiben an die Bundesarbeiterkammer und das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gewandt, um einerseits über aktuelle Entwicklungen betreffend der Übernahme von Tätigkeiten zur Unterstützung der Pflegeberufe während der Pandemie zu informieren und andererseits, um diesbezüglich eine Stellungnahme zu erhalten. Im Sinne einer transparenten, kollegialen Zusammenarbeit wurde auch der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband informiert. In einem anschließenden Gespräch teilte Frau Frohner, Präsidentin des ÖGKV, mit, dass der ÖGKV das Anliegen unterstützt. Gemeinsam wird über weitere Schritte nachgedacht.
 
13. Mai 2020: Ab heute steht im Mitgliederbereich ein eigener Reiter zum Thema COVID-19 zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn es vorübergehend zu Schwierigkeiten mit Verlinkungen kommen sollte!
 
12. Mai 2020: Das BMSGPK hat sich an die Mitglieder des Gesundheitsziel 9 Psychosoziale Gesundheit bei allen Bevölkerungsgruppen fördern gewandt, um die Expertise der Arbeitsgruppe zum Thema Psychische Gesundheit in der Coroma-Krise  einzuholen. Hier können Sie den Input von Ergotherapie Austria nachlesen.
 
11. Mai 2020: "Im Rahmen einer Initiative der Global Working Group of Salutogenesis führen die Universität Zürich und die Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit Forschugszentren in sieben Europäischen Staaten und Israel eine Studie zur Corona-Krise, den damit einhergehenden staatlichen Massnahmen (Lock-down) und ihren Folgen durch."
 
Abgefragt werden u.a. wie Sie die Maßnahmen ihrer Regierung und Behörden im Nachhinein beurteilen, wo Sie sich während der Restriktionen unterstützt gefühlt haben, welche Form von Bewältigung Sie für sich selber gefunden haben und was Sie für zukünftige ähnliche Krisen anders oder neu empfehlen würden. Die Teilnahme an der internationalen Befragung dauert 10-12 Minuten, unter folgendem Link finden Sie den Fragebogen:

06. Mai 2020: Eine Zusammenfassung der Informationen betreffend der Wiederaufnahme der ergotherapeutischen Tätigkeit nach eigener COVID-19 Erkrankung im niedergelassenen Bereich finden Sie seit heute im Mitgliederbereich.

05. Mai 2020: Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) hat,  ganz im Sinne von Gesundheitskompetenz und guter Gesundheitsinformation, die aktuellen qualitätsvollen und verständlichen Quellen zum Thema Coronavirus sowie Tipps für den Umgang mit Fake News zusammengefasst.

05. Mai 2020: Am 30. April 2020 wurde die neue Richtlinie zum Härtefall-Fonds veröffentlicht. Die Neuerungen sind im Antragsformular eingearbeitet, die Service-Informationen auf der Website der WKÖ aktualisiert.  Ab sofort ist ein Antrag nach der neuen Förderrichtlinie möglich. Bereits eingereichte Anträge werden nach der neuen Richtlinie geprüft, sie müssen also nicht erneut eingereicht werden! Wenn Sie einen  Antrag zurückziehen wollen wenden Sie sich an die, für Ihren Antrag zuständige, Landeskammer. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

04. Mai 2020: Das Sozialministerium hat heute die überarbeiteten Handlungsempfehlungen für niedergelassene Gesundheitsberufe (Informationsstand 29. April 2020) veröffentlicht. Im Mitgliederbereich finden Sie das Dokument zum Download.

Uns erreichen laufend Anfragen von selbständig tätigen Kolleg*innen, vorwiegend aus dem pädiatrischen Bereich, zum Thema Einsatz von Mund-Nasen-Schutz in der Therapie. Aber auch in anderen Fachbereichen stellt sich die Frage der Durchführbarkeit des Tragens von Masken, sowohl auf Therapeut*innen-Seite, als auch seitens der Kinder oder Klient*innen. Das überarbeitete Dokument finden Sie im Mitgliederbereich!

Unter FAQ:Aktuelle Maßnahmen auf Basis der COVID-19-Lockerungsverordnung hat das Sozialministerium folgendes am 1. Mai 2020 veröffentlicht:

"Physiotherapeutinnen/Physiotherapeuten und Heilmasseurinnen/Heilmasseure durften immer arbeiten. Nun dürfen auch Masseurinnen/Masseure ab 1. Mai tätig werden." Dies betrifft natürlich auch Ergotherapeut*innen und entspricht dem, was Ergotherapie Austria kommuniziert.

04. Mai 2020: Diesen Morgen möchten wir mit einem großen Dankeschön an Physio Austria starten: wie viele bestimmt mitbekommen haben, war die Physiotherapie am Wochenende mehrfach vertreten in den österreichischen Medien. Ergotherapie Austria war darüber informiert und bedankt sich bei Physio Austria für den Einsatz und die Verwendung ihrer Ressourcen für mediale Präsenz – hier profitieren auch wir Ergotherapeut*innen!

28. April 2020: Akkontierung für Vertragspartner*innen der ÖGK
Die ÖGK versendet in den nächsten Tagen ein Schreiben an die Vertragspartner*innen im Bereich Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.
Inhalt dieses Schreibens ist ein Angebot der ÖGK an die Vertragspartner*innen, eine Akontierungsbevorschussung für die Dauer der Pandemie in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam mit den Berufsverbänden wurden die Details der Vereinbarung gesprochen, unter anderem auch den Rahmen der Rückzahlung, die ab dem 01.01.2021 über 24 Monate verteilt, beginnen wird. Die Akontierungsbevorschussung ist eine Option und keine Verpflichtung.
Die ÖGK ist derzeit in Abklärung mit den Behörden, ob die Inanspruchnahme dieser rückzahlbaren Honorarbevorschussung eine mögliche Wechselwirkungen für eine Unterstützung aus dem Härtefallfonds hat. Alle weiteren Details entnehmen Sie - falls Sie Vertragspartner*in der ÖGK sind - bitte direkt dem an Sie gerichteten Schreiben der ÖGK, welches Sie in Kürze erreichen wird.

28. April 2020: Informationen zum Fixkostenzuschuss, einer Hilfsmaßnahme für Unternehmen, die durch die Corona-Krise einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent haben. Unternehmer*innen, also z.B. Ergotherapeut*innen mit Angestellten, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung für betriebsnotwendige Fixkosten, wie Praxismieten, Versicherungsprämien, Zahlungen für Strom, Gas und Telekommunikation, die nicht reduziert werden konnten, beantragen.
Hier die Fakten im Überblick:

  • Förderungsfähig sind nur betriebsnotwendige Fixkosten - soweit diese nicht reduziert werden konnten
  • Der Zuschuss ist von der Höhe des Umsatzeinbruches (mindestens 40%) abhängig und beträgt zwischen 25% und 75% der Fixkosten des Unternehmens.
  • Die neu geschaffene COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH, kurz COFAG, gewährt diese Zuschüsse.
  • Die Richtlinien für den Fixkostenzuschuss des Corona-Hilfsfonds sind durch den Bund jedoch noch in Ausarbeitung. Eine Registrierung wird ab Anfang Mai möglich sein.
  • Unternehmen müssen sich verpflichten, auf die Erhaltung der Arbeitsplätze besonders Bedacht zu nehmen und sämtliche zumutbare Maßnahmen zu setzen, um die Fixkosten zu reduzieren und die österreichischen Arbeitsplätze zu erhalten.
  • Die für eine Überprüfung benötigten Unterlagen müssen bei Verlangen ausgehändigt werden, um eine ordnungsgemäße Verwendung der Mittel sicherzustellen.

Weitere Infos dazu beim Bundesministerium für Finanzen und der Wirtschaftskammer Österreich

20. April 2020: Anfragebeantwortung des BMSGPK bzgl. Wiederaufnahme der selbstständigen Tätigkeit nach eigener COVID-19 Erkrankung, wenn keine behördliche Schließung vorliegt:

„Die Handlungsanleitungen für niedergelassenen Gesundheitsberufe gelten für alle niedergelassenen Gesundheitsberufe, unabhängig davon ob diese an COVID-19 erkrankt waren oder nicht. Die Zuständigkeit für Absonderungsbescheide für erkrankte Berufsangehörige liegt bei der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde. Ob es sich um mündliche oder schriftliche Absonderungsbescheide handelt, wird teilweise unterschiedlich sein. Fragen zu den jeweiligen Absonderungsbescheiden sind daher an die jeweilige Bezirksverwaltungsbehörde zu richten. Den FAQ auf der Homepage unseres Ministeriums ist beispielsweise auch eine Frage zur Genesung von COVID-Erkrankten zu entnehmen.

20. April 2020: Die Firma HASOMED hat an Ergotherapie Austria ein „Hilfspaket“ herangetragen, das wir gerne weitergeben:Die Software RehaCom steht während der Zeit der Corona-Pandemie kostenfrei zur Verfügung! Man füllt als Ergotherapeut*in lediglich das Anmeldeformular aus und kann dann das Programm für die Therapie bei Patient*innen mit kognitiven Störungen nutzen. (Die Angabe der BED-Nummer ist dabei hinfällig.) HASOMED gibt an, dass keine Verpflichtungen oder Kosten entstehen, das Angebot ist vorerst bis 15.06.2020 beschränkt.

20. April 2020: Von den angeforderten 3000 FFP2 Atemschutzmasken sind am Freitag 300 Stück eingetroffen, heute werden sie versendet.

14. April 2020: Bitte lassen Sie sich nicht verwirren: Es gab nie eine bundesweite Schließung aller Ergotherapie-Praxen, diese lag wenn nur im Einzelfall (Quarantäne oder bestätigte Erkrankung) vor. Damit gibt es in weiterer Folge auch keine Informationen zu einer Öffnung. Sämtliche Maßnahmen der Lockerung, die mit heute beginnen können sich also NICHT auf die freiberufliche Praxis beziehen.

07. April 2020:  Klarstellung zur weiteren Bedarfserhebung für Schutzmaterialien. Hierfür dürfen wir folgende Information der ÖGK weiterleiten:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
wie vorige Woche schon mitgeteilt,  wurde die ÖGK vom Bundesministerium beauftragt, wöchentlich eine Meldung des Bedarfs für den niedergelassenen Bereich durchzuführen, und zwar nach den Bundesländern getrennt. Wir ersuchen Sie, dieses Formular pro Bundesland wieder ausgefüllt bis spät. Freitag 8.00 Uhr an meinen Kollegen
zu übersenden. Wir erwarten laufend Lieferungen von Schutzausrüstungen, die für Ihre Mitglieder bei uns einlangen. Sobald die Lieferungen da ist, informieren wir Sie zwecks Abholung. Um keine unnötigen Verzögerungen zu verursachen, ersuchen wir Sie, den Verteilungsprozess auf Ihre Mitglieder so zu planen, dass unsere Lagerräume rasch geleert sind. Wir müssen vermeiden, dass wir für neue Lieferungen keinen Platz mehr haben.
Weiters ersuchen wir Sie um Information an die von Ihnen vertretene Berufsgruppe, dass der Bestellungsprozess über die jeweilige Interessensvertretung läuft. Es langen immer wieder Ansuchen/Bestellungen bei uns oder bei den Ländern ein, die wir nicht bearbeiten können.“

Selbstverständlich werden wir diesem Auftrag wieder nachkommen und den Bedarf, basierend auf Hochrechnungen, fristgerecht weiterleiten. Da wir bis jetzt allerdings noch keine Bestellung erhalten haben, müssen wir auf eine der großen Stärken unserer Berufsgruppe zurückgreifen und eigene Strategien für die Schutzmaßnahmen entwickeln. Dazu kann das Nähen von Mund-Nasen-Schutz-Masken gehören, wie auch selbst hergestellte Schutzvisiere aus Laminierfolie, Klebeband und Gummizug. Natürlich ersetzen diese Alternativen nicht eine standardisierte Schutzausrüstung, um die wir uns weiterhin intensiv bemühen. Wir stehen dazu im engen Austausch mit der ÖGK, dem Sozialministerium und dem Roten Kreuz.

06. April 2020: Ergotherapie Austria hat alle Fortbildungen bis 15.5.2020  abgesagt, um das Ansteckungsrisiko und die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) zu verhindern. Entsprechend der aktuellen Entwicklungen und den Empfehlungen der Bundesregierung kann die Absage der Fortbildungen noch darüber hinaus verlängert werden. Sollte dies der Fall sein, werden wir Sie über unsere Medien darüber informieren!

01. April 2020: Telemedizin

Das BMSGPK hat  gestern mitgeteilt, es könne "aus berufsrechtlicher Sicht die Frage hinsichtlich Zulässigkeit des Einsatzes von Telemedizin durch Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste positiv beantwortet werden, dies unter der Maßgabe der Einhaltung fachlicher und wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen (lege artis)."

31. März 2020: Kurzarbeit

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat uns bestätigt, dass als Sozialpartner für die Ergotherapeut*innen, die von Ergotherapeut*innen angestellt sind die Gewerkschaft  der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) zuständig ist. Am Ablauf ändert sich nichts:

  1. Arbeitnehmer*innen unterschreiben das Formular

  2. Arbeitgeber*in übermittelt Formular an Gewerkschaft: kurzarbeitatgpa-djp.at

  3. Gewerkschaft retourniert Formular

  4. Arbeitgeber*in vervollständigt den Antrag und bringt ihn bei der AMS-(Landes)Geschäftsstelle ein, die für den Unternehmensstandort zuständig ist.

27. März 2020: FFP2 Atemschutzmasken

Wie uns die ÖGK heute zu Mittag mitgeteilt hat, erhalten wir als Interessensvertretung Samstag oder Sonntag eine Lieferung (1348-2224 Stück) von FFP2 Schutzmasken zur bundesweiten Verteilung an die freiberuflichen Ergotherapeut*innen. Wir werden diese Masken zentral im Verbandbüro in Wien übernehmen und sowohl postalisch verschicken als auch die Abholung im Büro ermöglichen.

Wir sind von dieser Mitteilung sehr überrascht worden und werden unser Möglichstes tun, um die Verteilung rasch über die Bühne zu bringen, bitte haben auch Sie etwas Nachsicht mit uns, wenn es trotz aller Bemühungen zu kleinen Verzögerungen kommt.