Verordnung

Im Bereich der Krankenbehandlung dürfen Ergotherapeut*innen nur nach ärztlicher Anordnung tätig werden. Für Leistungen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist keine Verordnung notwendig.

Ergotherapeut*innen sind zur eigenverantwortlichen Krankenbehandlung nach ärztlicher Anordnung berechtigt. Damit Ergotherapeut*innen Menschen mit physischen, psychischen und auch sozialen Beeinträchtigungen, die infolge von Krankheiten, Unfällen oder Entwicklungsstörungen aufgetreten sind, behandeln dürfen, ist eine Vorordnung notwendig. Die Verordnung für Ergotherapie wird von dem*der Fachärzt*in oder Allgemeinmediziner*in ausgestellt. Wichtige Informationen auf der Vorordnung sind Name des*der Patient*in, Geburtsdatum, Diagnose und Anzahl der Einheiten.

Bei gesunden Menschen betreffen ergotherapeutische Leistungen vor allem Maßnahmen oder Tätigkeiten, die das Auftreten von Krankheit oder Einschränkung im Alltag verhindern oder zur Stärkung der Gesundheit beitragen. Für diese Angebote der Ergotherapie ist keine ärztliche Verordnung notwendig.

Weitere Informationen über Ergotherapie finden Sie im Bereich "für PatientInnen".