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Christina Pinter, MSc

Mitglied Ethikbeirat

Nach ihrem Abschluss des Bachelorstudiums Ergotherapie an der FH Campus Wien im Jahr 2014 begann Christina Pinter ihre berufliche Laufbahn im damaligen Kaiser-Franz-Josef-Spital. Dort sammelte sie umfassende Erfahrungen in den Fachbereichen Orthopädie, Handtherapie, Geriatrie und Neurologie.

Anschließend engagierte sie sich im Rahmen einer Freiwilligentätigkeit im Gabriella Children Rehabilitation Centre in Tansania/Afrika, wo sie mit Kindern und Jugendlichen mit motorischen, kognitiven und psychiatrischen Beeinträchtigungen zusammenarbeitete. Diese Zeit prägte ihren professionellen Umgang mit begrenzten Ressourcen sowie ihre Sensibilität für kulturelle Unterschiede.

Zurück in Wien war sie als Gruppenleiterin in der Humanisierten Arbeitsstätte tätig und begleitete Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Derzeit arbeitet sie selbstständig in der Orthopädie und Handtherapie in der Praxis MZA sowie im Rahmen von Hausbesuchen. Darüber hinaus ist sie in der Sozialpsychiatrie Kabelwerk und im geriatrischen Bereich der Häuser zum Leben tätig.

Ihr Anspruch an lebenslanges Lernen führte sie 2025 zum Abschluss des European Master of Science in Occupational Therapy. In ihrer Masterarbeit Yoga as ecopation - From inner to social transformation for Planetary Health verband sie ihre Interessen an Nachhaltigkeit, Yoga und Aktivismus. Ergänzend absolvierte sie Hatha- und Kundalini-Yoga-Ausbildungen in Indien und Wien und ist Mitgründerin des Yogastudios Yoga Mula Kollektiv.

Durch ihre vielfältigen beruflichen Erfahrungen sowie ihre Reisen – insbesondere nach Afrika und Indien – entwickelte sie einen differenzierten Blick auf ethische Fragestellungen im Gesundheits- und Sozialbereich. In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie Menschen aus unterschiedlichen und häufig marginalisierten Lebenssituationen. Dabei stehen für sie Respekt, Autonomie, Partizipation und Lebensqualität eines jeden einzelnen Menschen im Mittelpunkt. 

Diese Erfahrungen möchte sie in ihre Mitarbeit im Ethikbeirat einbringen. Besonders wichtig sind ihr die gemeinsame Reflexion ethisch herausfordernder Fragestellungen, der fachliche Austausch und die Erarbeitung ethisch fundierter Empfehlungen, die die Würde und Lebensrealität der betroffenen Menschen berücksichtigen.

Ausbildung