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Das dysregulierte Kind: Auslöser erkennen, Co-Regulation anwenden und Selbstregulation fördern

Wann:
16.10.2027 bis 17.10.2027

16.10.2027: 09.00- 16.30 Uhr | 17.10.2027: 09.00- 14.30 Uhr

Anmeldeschluss:
Kurspreis:

Mitglieder FB € 290,- / NP € 334,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

Nichtmitglieder FB € 550,- / NP € 633,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

 

FB = Frühbucherpreis | NP = Normalpreis

Frühbucherfrist: 21.08.2027

Viele Kinder fallen aktuell dadurch auf, dass sie unruhig und irritierbar sind, sich in Gruppen schwer integrieren können, sehr viel individuelle Zuwendung brauchen, ihre Bedürfnisse kaum aufschieben können und innere Spannungen durch schwieriges Verhalten wie Verweigerung, Protest oder körperliche Auseinandersetzungen „ableiten“.  Sie haben Probleme in der Selbst-Regulation. Wie können wir den Kindern helfen, Regulationsfähigkeit zu erlernen? Wie können wir in der Therapie und im Alltag Umgebung und Kommunikation gestalten, um co-regulierend zu wirken? Wie können wir die Eltern und Bezugspersonen anleiten, damit sie das Kind besser durch emotionale Stress-Situationen begleiten? Wie zeigt sich gelingende Regulation im Alltag?

  • Was versteht man unter Regulationsfähigkeit, welche Fähigkeiten zur Selbstregulation können wir in welchem Alter von Kindern erwarten? 
  • Die Fähigkeit der Selbstregulation als Basis für Frustrationstoleranz, Abwarten können, sozial gedeihliches Miteinander, Anstrengungsbereitschaft uvm.
  • Auslöser für Dysregulation im Kind selbst, im sozialen Kontext und in der Umwelt
  • Welche Rolle spielen Vorbild, Erziehung und Temperament in der Regulation?
  • Hypersensibel, hochbegabt, traumatisiert, autistisch oder eigentlich ganz normal? Bei welchen Kindern kommen Regulationsthemen häufig vor? 
  • mit Ruhe, Klarheit, Stabilität und Vorhersehbarkeit die Eskalationsspirale stoppen
  • Wie kann ich adäquate Regulationsfähigkeit im Rahmen der Ergotherapie Schritt für Schritt üben,  Co-Regulationsfähigkeit erlernen, anwenden und weiter vermitteln
  • Ergebnis einer gelungenen Co-Regulation ist das Erlernen von Selbstregulation, ein stabileres Selbstbild, ein achtsameres Miteinander und damit weniger Stress und Konflikte im Alltag
Ziel

Die Teilnehmer*innen können die Begriffe Regulation/Co-Regulation und Dysregulation im ergotherapeutischen Kontext zuordnen und anwenden. Sie erkennen Anzeichen von Dysregulation und können im Einzelsetting Schritt für Schritt durch co-regulierende Interaktion die Selbstregulationsfähigkeit aufbauen und stärken. Sie sind in der Lage, diese Thematik mit den Bezugspersonen zu erläutern und diese in ihren eigenen regulatorischen Fähigkeiten zu schulen. Sie können anhand von konkreten Fallbeispielen verschiedene Strategien und Möglichkeiten diskutieren und deren Wirkungen beobachten.