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Persönlichkeitsstörungen: Handlungsfähigkeit gemeinsam entwickeln – mit und trotz therapeutischer Herausforderungen

Wann:
29.09.2027 bis 29.10.2027

29.09.2027: 10:00 - 18:00 Uhr | 30.09.2027: 09:00 - 16:30 Uhr | 28.10.2027: 10:00 - 18:00 Uhr | 29.10.2027: 09:00 - 16:30 Uhr

Anmeldeschluss:
Kurspreis:

Mitglieder FB € 620,- / NP € 713,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

Nichtmitglieder FB € 880,- / NP € 1.012,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

 

FB = Frühbucherpreis | NP = Normalpreis

Frühbucherfrist: 04.08.2027

Voraussetzungen für die Teilnahme:

Bereitschaft zur Selbsterfahrung

In der psychiatrischen Ergotherapie begegnen uns immer wieder Klient:innen, deren eingeschränkte Handlungsfähigkeit nicht nur das zentrale Therapieziel, sondern zugleich eine große Herausforderung im therapeutischen Alltag darstellt. Diskussionen über Verordnungen, endlose Monologe, kritisches Verhalten oder völlige Passivität – solche Situationen fordern nicht nur unsere fachliche, sondern auch unsere persönliche Kompetenz.

Dieses Seminar beleuchtet mit fachlicher Tiefe, einer Prise Humor und Raum für Selbsterfahrung den Umgang mit Klient:innen, die uns emotional fordern – insbesondere im Kontext von Persönlichkeitsstörungen. Auf Grundlage des Modells der doppelten Handlungsregulation (Sachse & Sachse) entwickeln wir ein besseres Verständnis für das Verhalten handlungsgestörter Klient:innen und reflektieren dabei bewusst auch unsere eigene therapeutische Haltung.

Ein zentrales Element des Seminars ist die Selbsterfahrung: Wir setzen uns mit unseren persönlichen Reaktionen, Mustern und Grenzen auseinander – wertschätzend, geschützt und praxisnah. Ziel ist es, mit mehr Sicherheit, Klarheit und innerer Stabilität in die therapeutische Beziehung zu gehen.

 

Inhalt
  • Theoretische Grundlagen zu Persönlichkeitsstörungen und deren Schemata (ICD-11)
  • Kommunikationsstrategien im Umgang mit herausfordernden Klient:innen
  • Beziehungsgestaltung in der ergotherapeutischen Arbeit
  • Praxisnahe Fallbeispiele und Übungen
  • Selbsterfahrung zur Reflexion der eigenen Haltung und Reaktion
Ziel
  • Förderung eines vertieften Verständnisses von Handlungsfähigkeit bei Persönlichkeitsstörungen.
  • Ausbau therapeutischer Kompetenzen in Kommunikation, Beziehungsgestaltung und Selbstreflexion.
  • Entwicklung eines sicheren und handlungsorientierten Umgangs mit herausfordernden therapeutischen Situationen.