Was kränkt macht krank – systemisches Konfliktmanagement
Die tägliche Interaktion gehört zum „Handwerkzeug“. Neben einer verständnisvollen Kommunikation mit Klient*innen, der gelungenen Vermittler:innenrolle zwischen Angehörigen und Klient:innen sowie der erfolgreichen Zusammenarbeit im Team können jedoch auf allen Ebenen Widerstände, Konflikte und Störungen auftreten.
Konflikte sind und bleiben ein Teil des Lebens, da sie Unterschiede zum Ausdruck bringen – Unterschiede zwischen Menschen, Meinungen, Gefühlen, Interessen und Zielen. Wenn Menschen die Herausforderung eines Konflikts annehmen können, haben sie die Chance, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und produktivere Beziehungen zu gestalten.
Wer in Konfliktsituationen konstruktiv handeln möchte, muss daher auch die eigenen Reaktionsmuster kennen und alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Konfliktsituationen frühzeitig erkennen zu können sowie Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung und entsprechende Regeln kennenzulernen. Die Teilnehmer:innen reflektieren ihre persönliche Art und Weise, mit Konflikten umzugehen, und gewinnen dadurch mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen.
Der systemische Ansatz ermöglicht es, verschiedene Handlungsalternativen zu erkennen und dadurch ein größeres Repertoire an Möglichkeiten für den Umgang mit Konfliktsituationen zu entwickeln.
- Systemische Hintergründe von Konflikten erkennen
- Eigene Konflikt- und Kommunikationsmuster erkennen
- Vom Problem zur Lösung durch „richtiges Fragen“
- Möglichkeiten der Konfliktregelung kennen lernen
- Wie spreche ich einen Konflikt an?
- Üben, Austausch und Reflexion