MEMDA – Mobile Ergotherapie bei Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Datum: 
17.11.2017 bis 18.11.2017
Zeit: 

17.11.2017: 13.00 – 16.45 Uhr I 18.11.2017: 09.00 – 16.45 Uhr

Anmeldeschluss: 
17.10.2017
Kurspreis: 

Mitglieder € 110,-- (incl. Skriptum und Pausensnacks)
Nichtmitglieder 350,-- (incl. Skriptum und Pausensnacks)
Studierende Mitglieder € 95,-- (incl. Skriptum und Pausensnacks)
Studierende Nichtmitglieder 110,-- (incl. Skriptum und Pausensnacks)

 

Ziel: 

TeilnehmerInnen sind mit klientenzentrierter und betätigungsorientierter Ergotherapie vertraut und können MEMDA in ihrer therapeutischen Arbeit anwenden.

Beschreibung: 

MEMDA ist ein Therapieprogramm zur ergotherapeutischen Betreuung von Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz und ihren Angehörgien. Es umfasst in der Rege bis zu 20 Therapieeinheiten im häuslichen Umfeld der betroffenen Menschen. Schwerpunkt liegt dabei auf Betätigungen bzw. Alltagshandlungen, die sowohl für den erkrankten Menschen als auch seinen Angehörigen am bedeutendsten sind. Gemeinsam mit den Angehörigen wird dann der Ablauf dieser Aktivitäten evaluiert. Detailliert werden einzelne Handlungsschritte definiert, eventuell verändert und der Ablauf zwischen den Betroffenen und Angehörigen vereinbart.

Inhalt: 

MEMDA ist ein Therapieprogramm zur ergotherapeutischen Betreuung von Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz und ihren Angehörigen. Es umfasst in der Rege bis zu 20 Therapieeinheiten im häuslichen Umfeld der betroffenen Menschen. Schwerpunkt liegt dabei auf Betätigungen bzw. Alltagshandlungen, die sowohl für den erkrankten Menschen als auch seinen Angehörigen am bedeutendsten sind. Mit Hilfe von MEMDA sucht die Ergotherapie zunächst intensiv nach Aktivitäten, die den Betroffenen derzeit wichtig sind oder die sie früher gerne durchgeführt haben. Gemeinsam mit den Angehörigen wird dann der Ablauf dieser Aktivitäten evaluiert. Detailliert werden einzelne Handlungsschritte definiert, eventuell verändert und der Ablauf zwischen den Betroffenen und Angehörigen vereinbart.

Hier arbeitet MEMDA mit „Aktionsplänen“ in welchen die Aufgaben jeder involvierten Person für die ausgewählten Betätigungen festgeschrieben werden. Immer geht es darum, gewohnte Alltagsaktivitäten so zu ermöglichen, dass alle Beteiligten Erfolg und auch Freude dabei erleben können. Das gute Gelingen von Betätigungen, die besonders am Herzen liegen, schafft für alle Beteiligten mehr Ausgeglichenheit und stärkt das Selbstbewusstsein.

Sowohl der der betroffene Mensch als auch der wichtigste pflegende Angehörige bewerten die ausgewählten Betätigungen, nicht nur hinsichtlich Ausführung, sondern auch hinsichtlich ihrer subjektiven Zufriedenheit damit. Diese Bewertung findet zu Beginn und am Ende des Therapieprozesses statt. Dadurch wird die positive Veränderung im Alltag für alle Beteiligten sichtbar gemacht.

Nach Abschluss der Therapie findet eine monatliche Statusabklärung durch die behandelnde Ergotherapeutin/ behandelnden Ergotherapeuten statt. So wird nachhaltiger Effekt der Therapie gesichert und die Angehörigen unterstützt. Infos:  www. memda.at

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Geriatrie, Psychiatrie
CPD Punkte: 
12
Anmerkungen: 
Voraussetzung: OTIPM-Kurs!
Teilnehmeranzahl min: 
8
Teilnehmeranzahl max: 
15