Übertragungsphänomene in der Ergotherapie

Datum: 
08.10.2021 bis 09.10.2021
Zeit: 

8.10.2021: 10:00 - 18:00 Uhr I 9.10.2021: 09:00 – 16:30 Uhr

Anmeldeschluss: 
10.09.2021
Kurspreis: 
  • Mitglieder FB € 175,--/NP 200,-- incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks
  • Nichtmitglieder 425,--/NP 488,-- incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks

FB = Frühbucherpreis
NP = Normalpreis
Frühbucherfrist: 13.8.2021

Ziel: 
  • Die Teilnehmer*innen verfügen über theoretisches Wissen über Übertragung– und Gegenübertragungsphänomene und die spezifische Form der traumatischen Übertragung
  • Die Teilnehmer*innen erkennen den Zusammenhang zwischen Bindung und Übertragung
  • Die Teilnehmer*innen wissen um Übertragungsinhalte und deren emotionale Auswirkung
  • Die Teilnehmer*innen haben Handlungsstrategien im Umgang mit Übertragungen und Gegenübertragungen
  • Die Teilnehmer*innen können die destruktive Kraft von Übertragungen in konstruktive ergotherapeutische Handlungsstrategien umwandeln
  • Die Teilnehmer*innen erkennen die Auswirkung von Übertragungen und Gegenübertragungen auf das Team und können als Mitarbeiter*innen/ als Leitung Strategien hierzu entwickeln.
Beschreibung: 

Plötzlich in der ergotherapeutischen Behandlung selbst überschwemmt von Gefühlen? Oder wir entwickeln eine Empathieverweigerung gegenüber unseren Klient*innen? Das Team, sonst sehr einig, streitet sich über Kleinigkeiten? Übertragungen begegnen uns insbesondere im Psychiatriealltag. Neben theoretischen Grundlagen wird hier mit Selbsterfahrungen und Fallbesprechungen die Auswirkung von Übertragungen aufgezeigt, und wie wir diese wirkungsvoll in unsere Behandlung einsetzen können.

Inhalt: 

Übertragungen und Gegenübertragung kennzeichnen jede zwischenmenschliche Beziehung und finden auch in der ergotherapeutischen Beziehung zwischen Therapeut*in und Klient*in statt. Wir werden schnell in unserer Arbeit verunsichert oder es führt zu einer bindungsverstrickten Kommunikation. Insbesondere in Bereichen, in denen eine intensive Beziehungsarbeit stattfindet, wie z.B. bei psychisch – funktionellen Behandlungsverfahren, ist es für den Erfolg der Behandlung entscheidend, dass die Reaktionen der einzelnen Mitglieder eines therapeutischen Teams auf die Übertragung der Klient*in erkannt und reflektiert werden. Eine spezifische Form der Übertragung ist die traumatische Übertragung. Im ergotherapeutischen Alltag gibt es häufig nicht genügend Raum Übertragung – und Gegenübertragungsphänomene als solche zu erkennen und gemeinsam mit unseren Klient*innen zu bearbeiten, sodass der eigentliche ergotherapeutische Auftrag wieder klar verfolgt werden kann.

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen
Fachbereich: 
  • Geriatrie, Pädiatrie, Psychiatrie
CPD Punkte: 
16
Teilnehmeranzahl min: 
15
Teilnehmeranzahl max: 
20
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105 % gebucht