Umgang mit herausfordernden Klient*innen

Datum: 
18.02.2022 bis 19.02.2022
Zeit: 
  • Teil 1: 18.-19.2.2022
  • Teil 2: 1.-2.4.2022

18.2.2022: 10:00 bis 18:00 Uhr I 19.2.2022: 09:00 bis 16:45 Uhr

1.4.2022: 10:00 bis 18:00 Uhr I 2.4.2022: 09:00 bis 16:45 Uhr

Anmeldeschluss: 
22.01.2022
Kurspreis: 
  • Mitglieder FB 350,--/NP 400,-- incl. Skriptum und Pausensnacks
  • Nichtmitglieder 600,--/NP 690,-- incl. Skriptum und Pausensnacks

FB = Frühbucherpreis
NP = Normalpreis
Frühbucherfrist: 24.12.2021

Ziel: 
  • Die Teilnehmer*innen kennen die theoretischen Grundlagen zu Persönlichkeitsstörungen und deren Schemata und können die Grundzüge der doppelten Handlungsregulation (Sachse & Sachse) im Arbeitsalltag einsetzen.
  • Die Teilnehmer*innen verstehen und akzeptieren schwierige Persönlichkeiten besser und können die ergotherapeutische Behandlung klient*innenzentrierter und zielgerichteter umsetzen.
  • Die Teilnehmer*innen kennen eigene „Antitypen“ und können sich daraus in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln
Beschreibung: 

In der Fortbildung werden auf der Basis von klient*innenzentrierten und alltagsspezifischen Zielen Strategien der ergotherapeutischen Vorgehensweise in der Behandlung von Menschen mit schwieriger Persönlichkeitsstruktur und Persönlichkeitsstörungen vorgestellt und erprobt. Neben theoretischen Grundlagen zu Persönlichkeitsstörungen wird die Wahrnehmung und Empathie für diese Klient*innen gestärkt und der Umgang mit unterschiedlichen Situationen in der Behandlung trainiert.

Inhalt: 

Ergotherapeut*innen - welch ein wundervoller Beruf, welch Freude mit Klient*innen eine Anamnese zu erstellen und klient*innenzentriert alltagsrelevante Ziele zu definieren. Die Handlungsfähigkeit zu erreichen, wieder zu erreichen oder zu erhalten in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit ist Aufgabe und Ziel jeder ergotherapeutischen Behandlung - wären da nicht die Klient*innen, die genau in der Handlungsfähigkeit Störungen haben. Die Klient*innen fühlen sich zu wenig beachtet, Diskussionen, kritische Beobachtung unseres Handelns, nicht enden wollende Monologe von Klient*innen oder Passivität der Klient*innen kennen wahrscheinlich alle. Diese Herausforderungen treffen auf unseren „normalen“ ergotherapeutischen Alltag und können Therapien zu einem schwierigen Unterfangen machen, so dass wir mit einer gewissen inneren Abneigung den/die herausfordernde Klient*in erwarten.

Unsere Therapieplanung/-strukturierung ist plötzlich völlig unklar und wir fühlen uns verunsichert.

Anhand des Modells der doppelten Handlungsregulation (Sachse& Sachse) nähern wir uns in dieser Fortbildung dem Bereich/Feld der Persönlichkeitsstörungen. Wir wollen uns diesem herausfordernden Thema mit viel Humor, aber auch in der Auseinandersetzung mit unseren persönlichen/eigenen Charakterzügen stellen.

 Inhalte:

  • Theoretische Grundlagen zu Persönlichkeitsstörungen und deren Schemata
  • Kommunikationsübungen im Umgang mit handlungsgestörten Klient*innen
  • Ergotherapeutische Beziehungsgestaltung
  •  Fallbeispiele
Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Geriatrie, Psychiatrie
CPD Punkte: 
32
Teilnehmeranzahl min: 
14
Teilnehmeranzahl max: 
18
Plätze frei!
22 % gebucht