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To what end are occupational therapists to be occupied?

Wann:
17.03.2026

09:00 - 16:00 Uhr

Anmeldeschluss:
Kurspreis:

Mitglieder FB € 194,- / NP € 223,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

Nichtmitglieder FB € 454,- / NP € 522,- inkl. Seminarunterlagen digital & Pausensnacks

 

FB = Frühbucherpreis | NP = Normalpreis

Frühbucherfrist: 28.02.2026

Frank Kronenberg ist ein deutscher Referent. Der Workshop findet in einer Mischung aus deutscher und englischer Sprache statt.
 

DEUTSCH:

Dieser Workshop basiert auf einer „Jam-Session“-Pädagogik, da wir der Ansicht sind, dass Gruppenlernen für höheres Denken, die Anwendung von Wissen und die Entwicklung sozial-emotionaler Fähigkeiten besser geeignet ist. Der Schlüssel zum gemeinsamen „Jammen“ (Lernen) ist der Titel, der uns dazu auffordert, den eigentlichen Zweck unseres Berufs zu hinterfragen: Zu welchem Zweck soll die Ergotherapie eingesetzt werden?

Um unserem gesellschaftlichen Auftrag gerecht zu werden und das ungenutzte Potenzial der Ergotherapie (OT) auszuschöpfen, unterscheiden wir zwischen OT als Idee und OT als Beruf. Darüber hinaus stellen wir nicht unsere berufliche Identität in den Vordergrund, sondern unsere Wir-Identität als berufstätige Menschen. Betätigungswesen. 

Die Ursprünge und die bisherige Entwicklung der Ergotherapie werden kritisch betrachtet, um den beruflichen Bedürfnissen der zunehmend problematischen lokalen und globalen Gesellschaften, in denen wir uns befinden, gerecht werden können.

Anstelle von medizinischen Diagnosen, die auf den beruflichen Bedürfnissen einzelner Klienten basieren, werden historisch gewundene Beziehungen zwischen Gruppen von Menschen, die zusammen unsere Gesellschaften bilden, in den Vordergrund gestellt.

Diese Verlagerung unseres Hauptanliegens erfordert neue Wege, um zu beschreiben, wer wir sind (Identitäten), was wir wissen (Erkenntnistheorien) und was wir tun (Praktiken). Konkrete Beispiele für solche neuen Praktiken aus aller Welt werden vorgestellt. 


ENGLISCH:

This workshop adopts a ‘jam session’ pedagogy, appreciating that group learning is superior for higher-order thinking, application of knowledge, and developing social-emotional skills. The key to ‘jamming’ (learning) together is the title which urges us to interrogate the ultimate purpose of our profession: to what end occupational therapy is to be occupied?

Importantly, in order to live up to our mandate and to flesh out the untapped potential of occupational therapy (OT), we will distinguish between OT as an idea and OT as a profession. Additionally, we will foreground not our professional identity but our we-dentity as occupational beings.

The origins and evolution to date of occupational therapy will be critically appraised, to better position ourselves to envision and plot towards serving the occupational needs of the increasingly troubled local and global societies where we find ourselves.

Instead of departing from medical diagnoses-based occupational needs of individual clients, historically wounded relations between groupings of humans who together are to make up our societies will be foregrounded.

This shift of our main concern requires new ways of languaging who we are (identities), what we know (epistemologies) and do (practices). Concrete practice  examples of such emerging practices from around the world will be shared.