Gesprächsführung mit Eltern – auf dem Weg zum Coaching

Datum: 
07.01.2021
Zeit: 

9.30-17.00 Uhr

Anmeldeschluss: 
10.12.2020
Kurspreis: 
  • Mitglieder: FB 120,--/138,-- incl. Skriptum, Pausensnacks
  • Nichtmitglieder: FB 370,-- /425,--incl. Skriptum, Pausensnacks

FB = Frühbucherpreis
NP = Normalpreis
Frühbucherfrist: 12.11.2020

 

Ziel: 

Die Teilnehmer*innen kennen die Prinzipien des Ergotherapeutischen Coachings und können diese in ihre Elterngespräche mit einbeziehen.

Beschreibung: 

Häufig sind Ergotherapeut*innen in ihrer pädiatrischen Arbeit damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Über reflektive Fragen (sog. „W“-Fragen) gelingt es zum einen die Problemsituationen genau zu er-fassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der „W“-Fragen sowie die Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben vertiefen die Kursinhalte.

Inhalt: 

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.Häufig sind Ergotherapeut*innen in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind. Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen („W“-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.

In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expert*innenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen der Fortbildung:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klient*innenzentrierten Gesprächsführung 
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • „Reframing“, als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der „W“-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.

Die in der Fortbildung vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

Achtung: Diese Fortbildung entspricht in großen Teilen dem 3. Kurstag des Seminars „Aufgepasst – Ergotherapeutische Interventionen für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen/ADHS“. Kolleg*innen, die dieses Kursthema bei der Referentin bereits absolviert haben, sollten sich nicht zu dieser Fortbildung anmelden!

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Pädiatrie
CPD Punkte: 
8
Teilnehmeranzahl min: 
16
Teilnehmeranzahl max: 
24
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