ZEPS - Zugehörigkeit erleben. Perspektive schaffen. Ein neues ergotherapeutisches Gruppenkonzept. Förderung von Partizipation kann so einfach sein

Datum: 
28.04.2018 bis 29.04.2018
Zeit: 

9.00-16.30 Uhr

 

Anmeldeschluss: 
05.03.2018
Status:
Noch Plätze frei!
Kurspreis: 
  • Mitglieder € 195,-- (incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks)
  • Nichtmitglieder 435,-- (incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks)
  • Studierende-Mitglieder € 165,-- (incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks)
  • Studierende-Nichtmitglieder 195,-- (incl. Seminarunterlagen und Pausensnacks)
Ziel: 

Die TeilnehmerInnen kennen Evidenzen zur Förderung von sozialer Partizipation. Nach dieser Fortbildung können sie das ZEPS anwenden und kennen Methoden um die breite Zielgruppe der Betroffenen (leichte Schwierigkeiten bis hin zur sozialen Exklusion/Isolation) zu erreichen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Implementierung in den individuellen Berufsalltag.

Beschreibung: 

Psychische Erkrankungen beeinträchtigen die Ausführung sozialer Handlungsrollen und führen zu Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben (Lischka, 2009). Die Ergotherapie hat den klaren Auftrag Menschen in ihrer sozialen Teilhabe zu unterstützen. Da zum momentanen Zeitpunkt nur wenige Instrumente mit dieser Zielsetzung bekannt sind, wurde dieses Konzept entwickelt. Es setzt an der Einschränkung der sozialen Teilhabe an. Zu den Grundprinzipien des Konzeptes zählen: Peer-Effekt, Alltagsnähe, Betätigungsorientierung, KlientInnenzentrierung, Empowerment, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit.

Als innovatives und praktikables Gruppenkonzept entspricht das ZEPS dem Zeitgeist moderner Ergotherapie. Es zeichnet sich durch eine einfache Umsetzung aus, was besonders im psychiatrischen Fachbereich ein wichtiges Thema ist, wo es oft nicht einfach ist, jahrelang bestehende Strukturen zu verändern bzw. durch alltagsnahes Arbeiten zu bereichern. Zudem soll es einen Beitrag zur Unterbrechung der „Drehtür-Psychiatrie“ leisten und dadurch einen nachhaltigen Ansatz bieten. Das ZEPS ist in allen psychiatrischen Settings einsetzbar (Langzeit, Rehabilitation und Akutbereich). Den TeilnehmerInnen dieser Fortbildung werden evidenzbasierte Grundlagen, sowie der theoretische Hintergrund zum ZEPS-Konzept präsentiert.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Anwendung und Durchführung dieser Gruppenintervention sein. Auf die beiden Ansätze, sowie auf die verschiedenen Methoden wird im Speziellen eingegangen.

Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Selbsterfahrung in die Situation der/des KlientIn hineinzuversetzen.

Wie eine Umsetzung des ZEPS-Konzeptes im beruflichen Alltag gelingen kann und welche Möglichkeiten die Ergotherapie im psychiatrischen Setting hat, sollen Inhalte einer Diskussion werden.

Weitere Inhalte:

➔Grundlagen und Anwendung des Konzeptes (Manual wird den TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt)

➔Praktische Anwendung – Methoden, Interventionen, therapeutische Haltung, usw.

➔Auswirkungen von psychischen Erkrankungen auf soziale Handlungsrollen  (und um-gekehrt – fehlende soziale Handlungsrollen auf Gesundheit)

➔Wichtige und häufige Ziele in der ergotherapeutischen Arbeit im Arbeitsfeld Psychiatrie

➔ZEPS als Chance zur Interdisziplinären Zusammenarbeit

Inhalt: 

Psychische Erkrankungen beeinträchtigen die Ausführung sozialer Handlungsrollen und führen zu Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben. Durch das ZEPS-Konzept soll Zugehörigkeit erlebt und sozialen Ängsten entgegengewirkt werden. Weiters wird ein Bewusstsein über vorhandene Bedürfnisse und Ressourcen geschaffen. Zu den Grundprinzipien zählen: Alltagsnähe, Betätigungsorientierung, KlientInnenzentrierung, Empowerment, Peer-Effekt, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit.  Als innovatives und praktikables Gruppenkonzept entspricht das ZEPS dem Zeitgeist moderner Ergotherapie.

Zielgruppe: 
  • ErgotherapeutInnen, Studierende der Ergotherapie
Fachbereich: 
  • Geriatrie, Psychiatrie
CPD Punkte: 
16
Teilnehmeranzahl min: 
14
Teilnehmeranzahl max: 
20